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Die ältesten Gemeindemitglieder dürfen nicht Gemeindeälteste werden – absurdes Theater in der rheinischen Kirchenordnung

Die ältesten Gemeindemitglieder dürfen nicht Gemeindeälteste werden – absurdes Theater in der rheinischen Kirchenordnung

Koblenzer Seniorenbeirat beschließt auf Antrag seines Vorsitzenden Prof. Dr. Heinz-Günther Borck einstimmig die Einsetzung einer Arbeitsgruppe „Altersdiskriminierung“ Die ältesten Gemeindemitglieder dürfen nicht Gemeindeälteste werden – absurdes Theater in der rheinischen Kirchenordnung weiterlesen

Altersdiskriminierung

Altersdiskriminierung

Am 18. Jan. 2018 beschloss das Plenum des Seniorenbeirates auf Antrag des Vorsitzenden Prof. Dr. Heinz-Günther Borck einstimmig die Einsetzung einer Arbeitsgruppe gegen Altersdiskriminierung.

Näheres zur Darstellung der Gesamtproblematik finden Sie als Kurzfassung (elektronische Präsentation) hier;
eine Langfassung (in Aufsatzform) können Sie hier nachlesen: 0001.Altersdiskriminierung20180221

Ausstellung „Das Alter in der Karikatur“ bis 15. Januar verlängert

Aufgrund der großen Resonanz ist die Wanderausstellung „Das Alter in der Karikatur“ initiiert und kuratiert von Dr. Franziska Polanski aus Heidelberg noch bis Mitte Januar im Foyer des Historischen Ratssaals zu sehen.

Koblenz. Wenn man in die Jahre kommt, dahinwelkt, Moos ansetzt, sich wandelt oder gar modifiziert (so weiß es der Duden zu umschreiben), dann ist man angekommen im Herbst des Lebens. Nun hat der Herbst auch 1000 verschiedene Facetten und jede dieser Gesichter, ob stürmisch oder gülden wird von uns Menschen unterschiedlich wahrgenommen. Ausstellung „Das Alter in der Karikatur“ bis 15. Januar verlängert weiterlesen

Spielplatz als Treffpunkt der Generationen

Interview: Beispielhafte Initiative des Seniorenbeirats beim Projekt Spielplatz Trifter Weg – Ort zum Verweilen für alle Generationen in Metternich

Koblenz. Mit der Errichtung der überdachten seniorengerechten und kommunikationsfreundlichen Sitzgelegenheiten mit ausreichender Tischfläche auf dem Spielplatz am Trifter Weg ist eine Aufenthalts- und Begegnungsstätte für eine gemeinsame Nutzung aller Generationen geschaffen worden. Die Anordnung der Sitzgelegenheiten als Sitzgruppe anstelle von einzeln aufgestellten Bänken folgt den Empfehlungen des vom Seniorenbeirat der Stadt Koblenz gemeinsam mit dem Kreisseniorenbeirat unterstützten Sitzgruppenprojekts (siehe „Sitzgruppenantrag“ auf dieser Seite). Das Projekt und seine Idee stehen im Einklang mit dem Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) „Wohnen im Alter – oder: Wie wollen wir morgen leben?“, wonach Initiativen, die in Stadtvierteln Begegnungsstätten für alle Generationen einrichten, unterstützt werden sollen. Für Idee und Umsetzung dieses mit Spenden finanzierten Projekts zeichnet der Arbeitskreis Demografie und Stadtentwicklung des Seniorenbeirats verantwortlich. Wir sprachen mit Edgar Kühlenthal, Sprecher des Arbeitskreises und Christa Klein, stellvertretende Sprecherin des Arbeiskreises.

Welche Ziele verfolgt der Arbeitskreis Demografie und Stadtentwicklung generell und wie kam es ausgerechnet zu dieser Idee?
Schon in der ersten Sitzung unseres Arbeitskreises im März 2015 haben wir uns gemeinsam auf die Hauptthemen unserer zukünftigen Arbeit verständigt: Sozialer Wohnungsbau und insbesondere Förderung des generationenübergreifenden Wohnens, Neubaugebiete insbesondere Projekt Fritsch-Kaserne, Umsetzung Masterplan, wichtige Hinweise zum geplanten Neubaus des Schwimmbads aus Sicht der Senioren, ÖPNV und Fußgängerverkehr in Koblenz. Besonders große Zustimmung fand der Vorschlag mit dem Titel “Gemeinschaftliche Nutzung von Spielflächen als Treffpunkt der Generationen“.

Die Stadt Koblenz verfügt über 122 Spiel- und Bolzplätze. Warum haben Sie sich bei diesem Projekt für den Spielplatz am Trifter Weg in Metternich entschieden?
Nachdem die Mitglieder des Arbeitskreises die Idee so positiv aufgenommen hatten, wurden sie aufgefordert, möglichst bald geeignete Spielplätze in Koblenz für die mögliche Umsetzung vorzuschlagen. Wir haben uns mehrere Spielplätze angeschaut und hierbei eine Besonderheit beim Spielplatz “Trifter Weg“ in Metternich erkannt. Dieser Spielplatz liegt da, wo viele Menschen täglich vorbeikommen. In der Nähe sind die Einkaufsmöglichkeiten, die früher im Ortskern zu finden waren. Jetzt sind sie am Ortsrand von Metternich neben der stark befahrenen Rübenacher Straße angesiedelt, die überquert werden muss. Besonders für ältere Mitbürger, Kinder und Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, ist diese Form der Einkaufsmöglichkeit eine große Herausforderung. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dass jemand anderer den notwendigen Einkauf erledigt. Auch zeitlich ist der Einkauf eine Herausforderung. Und was ist, wenn es plötzlich regnet? Gibt es auf dem Weg eine Unterstellmöglichkeit? Wo kann ich eine kurze Rast einlegen, wenn auch noch die Einkaufstaschen zu schwer werden? Diese Fragen und die, nach einem Platz, an dem Menschen sich zu einem “Schwätzchen“ verabreden können, wo es dank der großen alten Bäume noch gute Luftverhältnisse gibt, wo Alte, Junge, Kinder, Alt- und Neubürger sich zwanglos treffen können, haben den Ausschlag für unsere Entscheidung zugunsten des Spielplatzes am Trifter Weg gegeben. Ganz wichtig für den Seniorenbeirat und unseren Arbeitskreis war dabei, dass wir eine Chance gesehen haben, mit der Realisierung dieses Projekts an dieser Stelle die Vorgaben des „Sitzgruppenantrags“ zu erfüllen (siehe „Sitzgruppenantrag“ auf dieser Seite) und damit auch ein Beispiel für weitere Anlagen nach diesem Muster . So erhielten wir auch den einstimmigen zustimmenden und unterstützenden Beschluss des Plenums des Seniorenbeirats für unser Projekt.

Wie hoch sind die Kosten und wie haben Sie die Finanzierung erreicht?
Die Material- und Montagekosten liegen bei knapp € 12.000,-. Die vielen Stunden für Beratungen, Planungen, Gespräche, Ortstermine, Umsetzung des Projekts etc. sind dabei nicht eingerechnet. Da es sich um einen Spielplatz der Stadt Koblenz handelt, waren hohe Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Zusätzlich mussten wir lernen, mit den Verfahrensabläufen der öffentlichen Verwaltung umzugehen. Thomas Muth, Leiter der Kinder- und Jugendfördrung bei der Stadt Koblenz, hat uns dabei als Berater und Koordinator an vielen Stellen entscheidend geholfen. Die Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein hat uns mit ihrem befürwortenden und empfehlenden offiziellen Brief zur Legitimation großmöglichste Unterstützung bei der Einwerbung von Spenden gegeben (siehe Schreiben der Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein vom 19.07.2016 auf dieser Seite). Zur Demonstration unseres Vorhabens bei den möglichen Spendern haben wir eine kurze Power Point Präsentation und daraus zusätzlich eine kleine Informationsmappe erstellt. Auf der Internetseite des Seniorenbeirats www. sb-ko.de kann man sie unter „Neueste Beiträge“ einsehen. Viele unterschiedliche schriftliche Anträge mit Finanzierungsplänen und Bescheinigungen bei verschiedenen Organisationen mussten erstellt werden. Die meisten waren am Ende erfolgreich, so dass wir die erforderliche Summe vor Auftragsvergabe auf unserem Konto zusammen hatten.

Gab es auf dem Weg zur Realisierung irgendwelche Schwierigkeiten?
Alle konnten dank der großen Kooperationsbereitschaft der Beteiligten gelöst werden. Ein Beispiel dafür war die Frage nach der Größe des Pavillons und der Aufstellmöglichkeit. Zunächst hatten wir diese im hinteren Teil des Platzes, auf der Freifläche unter den schönen großen, alten Bäumen angedacht.Dazu wäre ei zweiter Zugang sinnvoll gewesen. Dieser sollte am “Trifter Weg“ entstehen. Da dort aber kein Bürgersteig vorhanden ist, war uns die Sicherheit der Kinder wichtiger. Mit unseren städtischen Ansprechpartnern haben wir beschlossen, die Sitzgruppe neben dem vorhandenen Eingangsbereich anbringen zu lassen. Auch dort gab es Einschränkungen wegen eines alten Baumes, den notwendigen Freiflächen zwischen den schon vorhandenen Spielgeräten und diversen Sicherheitsaspekten. Gemeinsam mit Thomas Muth und Jürgen Bihn von der Stadt Koblenz konnten wir unser Vorhaben zu einem guten Ende bringen.

Wenn man diese Erfolgsgeschichte hört, können wir uns gut vorstellen, dass Sie sich gerne bei den Unterstützern bedanken möchten.
Zunächst möchten wir die Spender benennen, denen wir für ihre großzügigen Spenden danken: die Kultur- und Sozialstiftung der Provenzial Rheinland Versicherungen Düsseldorf, die Sparkasse Koblenz, die Volksbank Mittelrhein Koblenz und das Ehepaar Klein aus Metternich. An dieser Stelle gebührt dem Oberbürgermeister der Stadt Koblenz Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig ein ganz besonderer Dank dafür, dass er mit seiner Empfehlung für eine Spende zugunsten dieses Projekts abschließend die Realisierung möglich gemacht hat.
Bei unserem Vorhaben hat uns von Beginn an die Zustimmung des Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Stadt Koblenz Prof. Dr. Heinz-Günther Borck sehr motiviert. Konsequent hat er stets unser Vorhaben unterstützt. Dafür vielen Dank. Auch dem gesamten Vorstand sowie den Mitgliedern des Seniorenbeirats der Stadt Koblenz und den Mitgliedern unseres Arbeitskreises Demografie und Stadtenwicklung möchten wir für die unterstützende Begleitung bei Beratungen, Entscheidungen und Abstimmungen danken, ebenso natürlich Thomas Muth und Jürgen Bihn von der Stadtverwaltung für ihre wichtige Hilfe. Zum Schluss wünschen wir den Bürgerinnen und Bürgern von Metternich und natürlich den Kindern viel Spaß, nette Stunden, schöne Begegnungen und ein gutes Miteinander auf dem Spielplatz am Trifter Weg.

 

Sieben Fragen an die Bundestagskandidaten

Sieben Fragen und ihre Antworten darauf. Der Seniorenbeirat der Stadt Koblenz hat Anfang August den Bundestagskandidaten aus dem Wahlkreis Koblenz sieben seniorenrelevante Fragen zugesandt mit der freundlichen Bitte um Beantwortung.

Koblenz. Wie stehen die Kandidaten zu Altersdiskriminierung, Pflege, Mobilität, dem Miteinander der Generationen, Administrativer Unterstützung, Sicherheit, Bildung und Kultur?
Josef Oster (CDU), Detlev Pilger (SPD), Florian Glock (FDP), Thomas Damson (AfD), Ulrich Lenz (Die LINKE), Peter Babnik (ohne Partei) und Marieluise Salm (PIRATEN) haben bisher detailliert die Fragen des Seniorenbeirates beantwortet.

Auf seiner öffentlichen Plenarversammlung am 7. September wird sich der Seniorenbeirat mit den Stellungnahmen befassen; auch die Kandidaten selbst erhalten auf Wunsch die Gelegenheit, ihre Antworten persönlich zu vertreten.

Liebe Koblenzer Bürgerinnen und Bürger, auch Sie sind herzlich zu dieser öffentlichen Sitzung am 07. September 2017 im Rathaussaal 103 eingeladen. Beginn, 15.00 Uhr.

Stellungnahmen:
-> Josef Oster (CDU)
-> Detlev Pilger (SPD)
-> Florian Glock (FDP)
-> Thomas Damson (AfD)
-> Ulrich Lenz (Die LINKE)
-> Peter Babnik (ohne Partei)
-> Marieluise Salm (PIRATEN)

NH

Wie hältst Du es mit dem Alter – Sieben Fragen an die Bundestagskandidaten

Anfang August 2017 versandte der Seniorenbeirat der Stadt Koblenz an alle für den Bundestagswahlkreis Koblenz nominierten Kandidaten der Parteien CDU, SPD, FDP, GRÜNE, AfD, PIRATEN, Die PARTEI, DIE LINKE, FREIE WÄHLER und Direktkandidaten (ohne Partei) sieben Fragen, die Seniorinnen und Senioren berühren.

Koblenz. „Wir, der Seniorenbeirat der Stadt Koblenz, vertreten die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger die über 60 Jahre alt sind, das sind im Jahre 2017 etwa 28% der Gesamtbevölkerung, also rund 31.000 Personen. Wir wollen von den Bundestagskandidaten Antworten auf Fragen, die speziell unsere Altersgruppe betreffen“, so der Vorsitzende Prof. Dr. Heinz-Günther Borck.
Wie stehen die Kandidaten zu den nachfolgend aufgelisteten Themen und können sie ggf. eigene Lösungsvorschläge präsentieren?

Altersdiskriminierung: Trotz der in Art.1 und 3 GG grundsätzlich enthaltenen Verbote der Altersdiskriminierung, die für den Bereich der europäischen Gesetzgebung zusätzlich durch die Charta der europäischen Grundrechte von 2000 verboten ist, gibt es diskriminierende Altersgrenzen in Ehrenamtsbereichen, z.B. im Gerichtsverfassungsgesetz oder in Kirchenordnungen. Werden Sie sich für ein Verbot aller Arten von Altersdiskriminierung einsetzen?

Pflege: Trotz mehrerer Reformen der Pflegegesetzgebung ist die häusliche Pflege durch Angehörige weiterhin mehrfach benachteiligt – neben geringeren Leistungen als für stationäre Pflege müssen die pflegenden Angehörigen Verdienstausfall und verringerte Versorgungsansprüche im Alter hinnehmen.
Welcher der Kandidaten steht für eine verbesserte rechtliche und wirtschaftliche Stellung pflegender Angehöriger?

Mobilität: Zum selbstbestimmten Leben im Alter gehört auch der Erhalt der Mobilität, u.a. durch Förderung alternativer Modelle im Öffentlichen Personen Nahverkehr. Mehr finanzielle Förderung des ÖPNV?

Miteinander der Generationen: Begegnung der Generationen und Beteiligung auch der älteren Generation an allen gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen sind seit 2012 erklärtes Ziel der EU und haben auch in Rheinland-Pfalz zum Leitbild des „Zusammenlandes“ geführt.
Werden Sie dementsprechend Formen gemeinschaftlichen und generationenübergreifenden Wohnens, Maßnahmen, die Begegnungen erleichtern – wie das Sitzgruppenprojekt des Seniorenbeirates Koblenz – , und Initiativen zur Förderung des Sozialen Wohnungsbaus – ggf. auch durch Änderung baurechtlicher und steuerlicher Vorschriften – unterstützen?

Administrative Unterstützung: Die Umstellung der öffentlichen Verwaltung auf elektronische Verfahren stellt für Behinderte, insbesondere solche mit Sehschwächen, aber auch für viele Seniorinnen und Senioren weniger die beabsichtigte Erleichterung und Beschleunigung als vielmehr intransparente Erschwerung von Antragsverfahren, beispielsweise im Steuerwesen, dar. Werden Sie die Einrichtung zentraler Beratungsstellen fördern?

Sicherheit: Im Jahre 2016 haben in Deutschland angezeigte Straftaten mit über 6 Mio Fällen bei
leicht gesunkener Aufklärungsquote (sie liegt z.Z. bei 56,2 %) einen neuen Höchststand erreicht. Dabei sind bei Straßen- und Wohnungseinbruchkriminalität die Aufklärungsquoten mit nur 16-17 % gerade für ältere Menschen besorgniserregend.
Werden Sie für mehr Sicherheit durch erhöhte Polizeipräsenz auf den Straßen und Bereitstellung ausreichender Mittel eintreten?

Bildung und Kultur: Nach aktuellen Untersuchungen zeichnet sich ein Bild wachsender Altersarmut für einen Teil der lebenden, besonders aber für kommende Generationen ab. Die in Europa geforderte Teilhabe an allen gesellschaftlichen Prozessen und die Gewährleistung eines selbstbestimmten Lebens im Alter erscheinen stark gefährdet.
Werden Sie sich für Maßnahmen einsetzen, die den Seniorinnen und Senioren einen erleichterten Zugang zu Kultur- und Fortbildungseinrichtungen sichern?

„Wir freuen uns auf die Rückmeldungen und geplanten Maßnahmen der Bundestagskandidaten und hoffen, dass sie dem einen oder anderen Wähler eine Entscheidungshilfe bieten können“ so Prof. Dr. Borck.

Sobald die Antworten der Kandidaten dem Seniorenbeirat vorliegen, wird er die Koblenzer Bürgerinnen und Bürger in einer weiteren Pressemeldung und auf seiner Internetpräsenz
www.sb-ko.de ausführlich informieren.

NH

Wo gibt es in Koblenz generationenfreundliche Essensportionen?

Anfang dieses Jahres schrieb der Seniorenbeirat der Stadt Koblenz sämtlliche ortsansässigen Gastronomen an mit der Bitte um Rückmeldung, ob man bei ihnen im Lokal unterschiedlich große Essensportionen erhalten kann.

Koblenz. Der ein oder andere fragt sich nun, „Warum machen die das?“. Die Erklärung ist ganz einfach: Nicht jeder Hunger ist gleich groß. Der Appetit Heranwachsender ist mit dem Pinoccio-Teller nicht zu stillen, ganz zu schweigen von der Peinlichkeit, als Teenager einen „Kinderteller“ bestellen zu müssen. Und Senioren ? Senioren sind oft auch mit kulinarischen Angeboten geringeren Umfangs zufrieden. Tatsache ist, dass täglich Tonnen an verwertbaren Lebensmitteln im Müll landen, und hier sollte jeder Einzelne von uns gegensteuern. Aber, was tun, wenn die Speisekarte im Restaurant dies nicht zulässt, wenn regelmäßig Teile überdimensionierter Portionen zurückgehen und dann weggeworfen werden müssen?
Der Seniorenbeirat möchte die Gastronomie für dieses Problem sensibilisieren und freut sich über die bisher eingegangenen Rückmeldungen. Auf unserer Internetseite www.sb-ko.de finden Sie diejenigen Gastronomie-Betriebe mit Kontaktdaten, die sich bei uns gemeldet haben und unterschiedlich große Essensportionen anbieten.
Alle Eintragungen unter: www.sb-ko.de/seniorenfreundlich-essen.
Wenn Sie selbst Gastronom sind, sich auf unserer Liste aber trotz vorhandener eigener Angebote nicht wiederfinden, dann haben Sie sich sicher noch nicht geantwortet: Nehmen Sie gerne Kontakt mit unserer Geschäftsstelle auf, und wir tragen Sie nach!

Geschäftsstelle – Seniorenbeirat der Stadt Koblenz
An der Liebfrauenkirche 18
56068 Koblenz
Tel. 0261/1005026
Fax. 0261/1005028
Mail: info@sb-ko.de

NH