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KOVEB richtet auf Karthause Behelfshaltestelle ein

Baumaßnahme auf der Karthause behindert den Busverkehr-  Haltestelle Karl-Härle-Straße entfällt – Koveb kommt den Wünschen des Seniorenbeirats entgegen

Eine Pressemeldung des Seniorenbeirats Koblenz:

„Bushaltestellen in der Rüsternallee und Karl-Härle-Straße entfallen während der Baumaßnahmen. Hinweise zu alternativen Haltestellen werden an den betroffenen Bushaltestellen angebracht.“ – Diese lapidare Mitteilung der Koveb ging den Bewohnern der de Haye’schen Stiftung am 1. September zu. Für die Haltestelle am Haupteingang der Alteneinrichtungen der de Haye’sche Stiftung war die 500 Meter entfernte Haltestelle Pionierhöhe als Alternative angezeigt. Bei den betroffenen Seniorinnen und Senioren und insbesondere Menschen mit Mobilitätsbeschränkungen löste das heftige, bereits in der Plenarsitzung des Seniorenbeirats vom 17. September vorgebrachte Kritik und die Forderung nach Abhilfe aus. 

Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Prof. Dr. Heinz Günther Borck, bat den Oberbürgermeister in einem dringenden Brief um schnelle Abhilfe. Hauptkritikpunkt: Der Weg zur Haltestelle Pionierhöhe ist mit seinen 500 Metern für viele stark mobilitätseingeschränkte Personen eine Zumutung – diese Feststellung gilt grundsätzlich auch für Menschen mit einem hohen Alter, nicht nur für Bewohner der de Haye’schen Alteneinrichtungen, denn im gesamten Bereich  des Karthäuserhofgeländes leben überdurchschnittlich viele hochaltrige Personen(16,7 Prozent über 80 Jahre, verglichen mit dem Stadtdurchschnitt von 7,4 Prozent). Selbstbestimmtes Leben im Alter setzt den Erhalt der Mobilität voraus, nicht einmal mehr das Einkaufszentrum Karthause wäre erreichbar. 

In seinem Schreiben appellierte der Vorsitzende des Seniorenbeirats an die Kundenfreundlichkeit der Koveb – mit Erfolg, wie sich am 7. Oktober herausstellte, als sich der Vorsitzende Prof. Dr. Heinz Günther Borck und der stellvertretende Vorsitzende Edgar Kühlenthal (beide Karthäuser) am Nachmittag zum Gespräch mit dem Geschäftsführer der Koveb, Hansjörg Kunz, trafen. Das Ergebnis: Kunz präsentierte eine neue, den Vorstellungen des Seniorenbeirats entgegenkommende Lösung: Ab Montag, 12 Oktober, können die Fahrgäste der Haltestelle Karl-Härle-Straße die bereits eingerichtete Ersatzhaltestelle an der Kreuzung Karthäuserhofweg/Buchenweg nutzen, um das Einkaufszentrum und die Innenstadt zu erreichen (Verkehrsführung der Linie 2 über Pionierhöhe und Simmerner Straße). Diese gute, kundenfreundliche Regelung soll während der gesamten Dauer der Baumaßnahme (Teile 1 und 2 vom 28. September bis 15. Januar 2027) gelten.

12.10.2026

© Edgar Kühlenthal/Seniorenbeirat Koblenz

Zufrieden nach einem guten Gespräch im Seniorenbeirat waren (von links) Prof. Dr. Heinz-Günther Borck (Vorsitzender Seniorenbeirat), Hansjörg Kunz (Geschäftsführer Koveb) und Edgar Kühlenthal (stellv. Vorsitzender Seniorenbeirat). Für die Haltestelle Karl-Härle-Straße hat die Koveb auf der Karthaus eine nahe Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Baumaßnahmen behindern ÖPNV – Seniorenbeirat fordert Ersatzverkehr

Baumaßnahmen behindern den ÖPNV – Seniorenbeirat fordert Ersatzverkehr

Auf Grund des Plenarbeschlusses vom 17.9.2026 hat der Vorsitzende Prof. Dr. Heinz-Günther Borck am 18.9.2026 den Oberbürgermeister gebeten, auf eine kundenfreundliche Regelung für die betroffenen Personenkreise hinzuwirken:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Seniorenbeirat hat auf seiner Plenarsitzung am 17.9.2026 mit großem Befremden auf das Schreiben der koveb vom 1.9.2026 an die Bewohner der Karthause reagiert. 

Die darin enthaltene lapidare Feststellung:

“ Bushaltestellen in der Rüsternallee und Karl-Härle-Straße entfallen während der Baumaßmahmen. Hinweise zu alternativen Haltestellen werden an den betroffenen Bushaltestellen angebracht.“

lässt erkennen, dass sich niemand Gedanken über die Auswirkungen für die betroffenen Fahrgäste gemacht hat. Das gilt vor allem für die Haltestelle Karl-Härle-Straße, die bekanntlich am Haupteingang der Alteneinrichtungen der de Hayeschen Stiftung liegt. Der Hinweis, man solle zur Pionierhöhe laufen, ist für viele stark mobilitätseingeschränkte Personen eine Zumutung, zumal oft die Linie 2 vom Altenheim aus zum Besuch des – nun nicht mehr erreichbaren – Einkaufszentrums genutzt wird. Angesichts des hohen Durchschnittsalters im Bereich des Karthäuserhofgeländes überhaupt (16,7 % über 80 Jahre , verglichen mit dem Stadtdurchschnitt von 7,4%) dürften auch zahlreiche Menschen außerhalb der Alteneinrichtung mobilitätseingeschränkt und daher von der Haltestellenstilllegung betroffen sein.

Offenbar ist trotz der sonst so oft betonten Kundenfreundlichkeit des ÖPNV niemand auf den Gedanken gekommen, den ohnehin schon eingerichteten und wenig genutzten Zubringerdienst (Shufflebus) an der Zeisigstraße entsprechend einen Kilometer weiter auf die Kreuzung Karl-Härle-Straße/Karthäuserhofweg auszudehnen!?

Abschließend sei bemerkt, dass bei Berücksichtigung der vom Seniorenbeirat seit Jahren vorgebrachten Wünsche zur Beachtung der Prinzipien moderner vernetzter und bedarfsgerechter Mobilität, sprich: der sogenannten „alternativen Verkehrsbedienung“, die hier vorliegenden Probleme überhaupt nicht entstanden wären.

Ich wäre Ihnen  – und da trage ich Ihnen den  einstimmigen Wunsch des Plenums vor – sehr dankbar, wenn Sie auf eine zeitnahe und kundenfreundliche Regelung der hier anstehenden Fragen hinwirken könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Prof.Dr.Heinz-Günther Borck

Vorsitzender

Bewohnertreffen

Bewohnerbeiräte im Gespräch mit dem Seniorenbeirat

Am 10.9.26 hatte der Seniorenbeirat Beiräte der Bewohner der Pflegeheime in Koblenz zum Austausch eingeladen. Die De Haye’sche Stiftung stellte den Raum und Bewirtung, wofür wir uns herzlich bedanken. Mit dabei war der Leiter der Einrichtung, Herr Olbrecht, der Einblicke in seine Arbeit gab und Anliegen von Bewohnern sowie die Personalausstattung skizzierte.

Herr Sven Lefkowitz von der Ombudsstelle Pflege referierte über seine Zuständigkeit . Bei Konflikten zwischen Pflegeheimbewohnern, Angehörigen und Leitungspersonal kann er vermittelnd und kostenfrei gerufen werden.

Beide standen den Besuchern für Fragen und Anregungen anschliessend zur Verfügung. Moderiert wurde der Austausch durch Prof. Dr. Borck, dem Vorsitzenden des Seniorenbeirates Koblenz.

Volksliedernachmittag

Volksliedernachmittag

Seit 1980 organisiert das Sozialamt der Stadt Koblenz einen Volksliedernachmittag für „Jung und Alt“. Die Hauptattraktion ist seit vielen Jahren das Heeresmusikkorps. Es bringt bekannte Lieder sowie eigene Bearbeitungen unter der Leitung von  Major Holger Kolodziej.

Mitarbeitende des Koblenzer Stadttheaters traten zuerst einzeln, danach in einem Liebesduett gemeinsam auf.  Aus der Region begeisterte der Männergesangsverein aus St. Sebastian. All diese Akteure treten ehrenamtlich auf, so dass der Eintrittspreis im passenden Rahmen der Rhein-Moselhalle mit 4 € für alle erschwinglich ist.

Für den Seniorenbeirat ist es eine Ehre, diese Veranstaltung unterstützen zu dürfen. Wir sagen Dank an das Team des Sozialamtes. 

Bild unten: v. li. Luitgard van Damme (Seniorenbeirat), D. Langner (OB), Prof. Dr. H. Borck (Vorsitzender des Seniorenbeirates Koblenz)

Generationenfest 2026

Generationenfest feiert 20 Jahre Koblenzer Bündnis für Familie

Bei herrlich sonnigem Wetter stand das diesjährige Generationenfest in den Koblenzer Rheinanlagen ganz im Zeichen des 20-jährigen Bestehens des Koblenzer Bündnisses für Familie. Die sommerliche Atmosphäre bot den passenden Rahmen für einen fröhlichen Nachmittag mit Darbietungen aus Musik, Tanz, Sport und Miteinander.

Für abwechslungsreiche Programmpunkte sorgten die Grundschule Wallersheim und die Balthasar-Neumann-Grundschule, die Kunstturnvereinigung Koblenz e. V. (KTV), das Querflöten-Quartett Flötastisch und die Band Heyer Vibes.

Den Auftakt machte die Grundschule Wallersheim mit Trommeln und Tanz zum Lied „We Are Family“. Das Lied hätte kaum besser zum Jubiläum passen können, denn wie in einer Familie bringt auch ein Bündnis unterschiedliche Fähigkeiten und Ideen zusammen. Neben den verschiedenen musikalischen Beiträgen zeigten auch die jungen Turner der KTV am Trampolin und Barren ihr Können.

Organisiert wurde das Generationenfest vom Koblenzer Bündnis für Familie, dem Seniorenbeirat der Stadt Koblenz, dem Förderverein Rheinanlagen e. V. und der Musiker Initiative Music-Live e. V. Gemeinsam schaffen die Kooperationspartner seit Jahren einen Ort der Begegnung und machen sichtbar, wie vielfältig und aktiv das Miteinander in Koblenz ist.

Die Schirmherrschaft hatte Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz übernommen. In ihrem Grußwort betonte sie: „Das Generationenfest ist deshalb längst zu einer schönen Koblenzer Tradition geworden. Es zeigt, wie lebendig unsere Stadtgesellschaft ist und wie viel entstehen kann, wenn Menschen sich einbringen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen.“

Das Jubiläum wurde damit nicht nur gefeiert, sondern gelebt: mit Musik, Tanz, Sport und gemeinsamen Momenten.08.09.2026

Es freuen sich v. l. Edgar Kühlenthal (Seniorenbeirat d. Stadt Koblenz), Ursula Bäumges (Förderverein Rheinanlagen e.V.), Minka Bäumges (Koblenz Bündnis für Familie), Dr. Dagmar Kranz (Bürgermeisterin d. Stadt Koblenz), Prof. Dr. Heinz-Günther Borck (Seniorenbeirat d. Stadt Koblenz) und Volker Cornet (Music-Live e.V.).

Initiative Netzwerk Demenz

Der Seniorenbeirat beteiligt sich an der Initiative Netzwerk Demenz

Ein Mitglied des Seniorenbeirates (L. van Damme) beteiligte sich an der Initiative des Netzwerks Demenz, wo sich Bürger durch Ärzte vom katholischen Klinikum (Brüderkrankenhaus) auf Demenz testen lassen konnten . Es fanden viele Beratungsgespräche statt, vor allem mit Personen, die in der Familie mit der Erkrankung konfrontiert sind.

( L. van Damme)

Generationenfest

Generationenfest am 6.9.26, 15 Uhr

Wenn Enkel und Großeltern gemeinsam in der Sonne sitzen, wenn Kinderlachen und Musik über den Rhein wehen, dann ist wieder Generationenfest in den Koblenzer Rheinanlagen.

Seit Jahren steht dieses Fest ganz im Zeichen des Miteinanders von Jung und Alt. Ein Nachmittag zum Zuschauen, Mitmachen und Verweilen, an dem Begegnung ganz selbstverständlich passiert. 

Hinter dem Fest stehen wie gewohnt vier engagierte Kooperationspartner: das Koblenzer Bündnis für Familie, der Seniorenbeirat der Stadt Koblenz, der Förderverein Rheinanlagen e.V. und die Musikerinitiative Music-Live e.V.

Die Schirmherrschaft übernimmt Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz, die das Fest mit einem Grußwort eröffnet.

Auf der Bühne freuen wir uns auf:

die Grundschule Wallersheim

die Kunstturnvereinigung Koblenz e.V. (KTV)

das Querflöten-Quartett Flötastisch

die Band Heyer Vibes

Kommen Sie vorbei – ob mit Kind, Enkelkind oder guten Freunden. Wir freuen uns auf Sie!

Barrierefreies WC vorhanden

Die Veranstaltung ist kostenlos und ohne Anmeldung