Koblenzer Seniorenbeirat richtet Beratungs- und Hilfsangebot für Corona-Risikogruppe ein
Der Vorstand des Seniorenbeirates hat auf seiner ersten Sitzung 2021, die CoVID 19-bedingt per Videokonferenz stattfand, als eigenen Beitrag zur Erhöhung der Impfbereitschaft und der Überwindung der Corona-Krise mit sofortiger Wirkung ein Beratungs- und Hilfsangebot für Impfwillige und die Corona-Hochrisikogruppe der über 80jährigen Koblenzer Seniorinnen und Senioren gestartet
Digitale Grundversorgung von Koblenzer Senioreneinrichtungen auf dem Prüfstand
Der Seniorenbeirat nimmt eine Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) zur Situation der digitalen Grundversorgung in Alten- und Pflegeheimen zum Anlass, um in den Koblenzer Einrichtungen genau hinzuschauen
Die Bewohnerinnen und Bewohner von Senioreneinrichtungen trifft die Corona-Pandemie besonders hart: Sie gelten als Risikogruppe, die Einrichtung selbst im Fall einer Infizierung als möglicher Superspreader, und beide werden daher besonders geschützt: aus dem Abstandsgebot ist ein Besuchs- und Kontaktverbot geworden. Familie und Freunde, die in Corona-Zeiten ihre Lieben in Senioreneinrichtungen besuchen wollen – meistens nur ein frommer Wunsch.
Auf seiner Pressekonferenz zum Präsesbericht auf der Landessynode in Bad Neuenahr hat Präses Rekowski am 13.1.2020 auf Fragen zur Altersgrenze zugegeben, man könne diese für eine Altersdiskriminierung halten
https://youtu.be/sqCxhvqQ-Wk?t=382
– diese Ansicht vertritt der Seniorenbeirat der Stadt Koblenz, dessen Vorsitzender bereits 2015 auf der damaligen Landessynode die ersatzlose Streichung der 75-Jahres-Grenze wegen verfassungswidrigen Verstoßes gegen die Willkürverbote in Grundgesetz und Landesverfassung RLP beantragt hatte, seit Jahren. Näheres hier unter
Auf ihrer Werbeaktionsfahrt vom Bodensee nach Bonn machten die Vereinsmitglieder am 18. Sept. 2019 in Koblenz Halt
Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Prof. Dr. Heinz-Günther Borck, begrüßt die Vereinsmitglieder
Am Löhrrondell wurden sie vom Vorsitzenden des Seniorenbeirates, Prof. Borck, begrüßt. Er lobte den Zweck des Vereins, alten Menschen Begegnungen mit anderen Menschen und mit ihrer Lebensumwelt zu erleichtern, als Beitrag zu dem 2012 in der Europäischen Union geforderten, vom Beirat nachhaltig unterstützten Ziel, alten Menschen soziale, kulturelle und politische Teilhabe zu ermöglichen und ein selbstbestimmtes Leben zu gewährleisten.
„Radeln ohne Alter“ wurde als Verein 2017 in Bonn gegründet und möchte die dänische Idee, alten Menschen durch Rikscha-Fahrten Umwelt und Kommunikation mit anderen näher zu bringen, durch Aufbau weiterer Rikschagruppen in anderen Städten verbreiten.
Der Seniorenbeiratsvorsitzende sicherte organisatorische Unterstützung im Vorfeld zu.
Interessenten können sich gerne in der Geschäftsstelle des Seniorenbeirates Koblenz melden.
Telefon 0261 1005026
(Mo und Do von 9:00 bis 10:00 Uhr)
Elektronisch info@sb-ko.de
Am 29. März 2019 wandte sich der Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Heinz-Günther Borck vor dem Evangelischen Seniorennetzwerk in Bonn gegen die altersdiskriminierenden, über 400000 Gemeindemitglieder ausgrenzenden Bestimmungen über die Altersgrenze für Presbyter in der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Er erklärte sie für unvereinbar mit den tragenden Grundsätzen des deutschen Verfassungsrechts, an das die Kirche als Körperschaft öffentlichen Rechts gebunden ist. Näheres hier:
Am 27. 9. 2018 schrieb der Koblenzer Stadtrat Geschichte: Als erstes kommunales Selbstverwaltungsorgan überhaupt verabschiedete er einstimmig eine vom Seniorenbeirat vorgelegte Entschließung gegen Altersdiskriminierungen – sie soll an Landesregierung, Landtags- und Bundestagsabgeordnete mit der Bitte um entsprechende Unterstützung gehen.
Nach Erläuterung des Antrages durch den Vorsitzenden des Seniorenbeirates, Prof. Dr. Heinz-Günther Borck, und Wortmeldungen mehrerer Ratsmitglieder – u.a. der früheren Beiratsvorsitzenden Monika Artz (CDU) und des BIZ-Fraktionsmitgliedes Stephan Wefelscheid – beschloss der Rat der Stadt einstimmig die Entschließung.